Die Sekundärliteratur zum Krimi.
Willkommen bei Thomas Przybilka und BoKAS, dem Bonner Krimi Archiv (Sekundärliteratur).
Seit Jahren sammelt Thomas Przybilka Sekundärliteratur zum Krimi und informiert mit seinem Krimi-Tipp über Neuerscheinungen. Bisher erschienen (Stand Juli 2021) die folgenden Tipps. Das jeweils aktuelle Verzeichnis finden Sie auf der BoKAS-Startseite!
Krimi-Tipp 2026: 80
Krimi-Tipp 2025: 78, 79
Krimi-Tipp 2024: 76, 77
Krimi-Tipp 2023: 74, 75
Krimi-Tipp 2022: 73
Krimi-Tipp 2021: 71, 72
Krimi-Tipp 2020: 69, 70
Krimi-Tipp 2019: 68
Krimi-Tipp 2018: 67
Krimi-Tipp 2017: 65; 66;
Krimi-Tipp 2016: 63; 64
Krimi-Tipp 2015: 61; 62;
Krimi-Tipp 2014: 60;
Krimi-Tipp 2013: 59;
Krimi-Tipp 2012: 58; 57
Krimi-Tipp 2011: 55; 56;
Krimi-Tipp 2010: 54
Krimi-Tipp 2009: 52; 53
Krimi-Tipp 2008: 50; 51;
Krimi-Tipp 2007: 46; 47; 48; 49;
Krimi-Tipp 2006: 43; 44; 45;
Krimi-Tipp 2005: 38; 39; 40; 41, 42
Krimi-Tipp 2004: 33, 34, 35, 36, 36, 37
Krimi-Tipp 2003: 28, 29, 30, 31, 32
Krimi-Tipp 2002: 22, 23, 24, 25, 26 27
Krimi-Tipp 2001: 17,
18, 19,
20,
21.
Krimi-Tipp 2000: 11, 12, 13, 14, 15, 16
Krimi-Tipp 1999: 6, 7, 8, 9, 10
Krimi-Tipp 1998: 1, 2, 3, 4, 5
Hinweise oder Auszüge aus den Hinweisen, die mit dem Kürzel (tp) versehen sind, können für Werbezwecke zitiert werden - [bitte zitieren wie folgt: Thomas Przybilka, BoKAS - Bonner Krimi Archiv Sekundärliteratur].
Hinweis für die Verlage
To the Publishers
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KRIMI-TIPP 80
Januar - Juni 2026
Ein Service des
BoKAS
mit Hinweisen und Rezensionen zu deutscher und internationaler Sekundärliteratur der Kriminalliteratur
www.krimilexikon.de/przybilk.htm
www.bokas.de
www.das-syndikat.com/autoren/autor/120-thomas-przybilka.html
https://www.youtube.com/watch?v=lE9RJQ7QXp4
Editorial
Liebe Leser des KTS,
der erste Halbjahres-„Krimi-Tipp Sekundärliteratur“ weist auf eine erkleckliche Anzahl interessanter Veröffentlichungen hin. So nehmen Voltenauer und Amiguet
KrimileserInnen auf „22 Krimitouren in Europa …“ mit, in „Morgenblau“ beschreibt Ralf Krüger (sein) Leben in der DDR und (seine) Flucht aus dem repressiven Regime. Andere Highlights dürften
die deutsch/englische Veröffentlichung „Operation Gold“ sein, die die Geschichte um den amerikanisch/britischen Spionagetunnel in Berlin schildert (ein Unternehmen, das übrigens schon vor dem ersten Spatenstich
vom sowjetischen Spion George Blake verraten wurde) – darin die akribische Dokumentation der Stasi für den damaligen DDR-Innenminister Karl Maron. Und etwas überrascht dürften James Bond-Fans sein, wenn
sie „Bond, Queer Bond. The Fabulous Other History of a Spy“ von Mark O’Connell lesen, die den Weltenretter und Womanizer 007 inmitten der LGBTQ-Gemeinschaft verortet.
Ich wünsche interessante und spannende Lektüre.
Mit besten Grüssen
Thomas Przybilka
BoKAS
Alle bisher erschienenen Ausgabe des „Krimi-Tipp Sekundärliteratur“ sind unter www.bokas.de archiviert.
Die ehemaligen „Befragungen“ „Befragungen“ sind unter www.bokas.de/befragungindex.html archiviert. Abgelöst wurden die "Befragungen" durch die "8 Fragen an ...". Diese Kurzinterviews erscheinen ausschließlich im "Krimi-Tipp Primärliteratur" (KTP)
Der „Krimi-Tipp Sekundärliteratur“ wird seit vielen Ausgaben von Prof. Norbert Spehner (Quebec/Kanada) für sein französischsprachigen Newsletter „Marginalia – Bulletin bibliographique des études internationales sur les littératures populaires“ übernommen. Im Netz nachzulesen unter http://marginalia-bulletin.blogspot.de/ oder www.scribd.com/marginalia. Wer den Newsletter abonnieren möchte, wende sich an nspehner@sympatico.ca.
Den Newsletter der Krimibestenliste hat Tobias Gohlis Ende 2020 eingestellt. Wer alle neuen Beiträge auf der Homepage von Tobias Gohlis unter https://recoil.togohlis.de/ abonniert, wird auch weiter regelmäßig Texte zu Krimis der Bestenliste und die monatliche Krimibestenliste
erhalten.
Auszüge aus dem „Krimi-Tipp Sekundärliteratur“ werden von „culturmag“ übernommen und erscheinen dort als „Pick of the Week“ im Bereich „crimemag“: http://culturmag.de
Die englischsprachige US-Ausgabe des „Krimi-Tipp Sekundärliteratur“ ist im internen Newsletter „ENews“ der IACW North American Branch für deren Mitglieder verlinkt.
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„8 Fragen an … / 8 Questions to …“
jeweils am Schluß des aktuellen „Krimi-Tipp Primärliteratur“ (KTP)
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Aufsätze

Levet, Natacha / Tadié, Benoít:
Les femmes de la Série Noire.
2025, 178 S., 18 s/w Fotos, Gallimard, 2-07-310182-8 / 978-2-07-319182-2,
EURO 19,00
1945, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, platzierte der Schauspieler und Autor Marcel Duhamel die „Série Noire“ im Gallimard Verlag. Duhamel war fasziniert von
den US hardboiled Krimis, die größtenteils von männlichen Autoren veröffentlicht wurden. Duhamel aber hatte mit der Gründung der „Série Noire“ noch einen anderen Hintergedanken:
er wollte auch Autorinnen hier einen prominenten gleichberechtigten Platz für ihre Krimis bieten. Mit „À contre-voie“ („So Deadly Fair“, 1948) von Gertrude Walker erschien 1950 der erste
Kriminalroman aus weiblicher Feder in der „Série Noire“. Neben den Autorinnen waren noch weitere Frauen mit der „Série Noire“ beschäftigt, so z.B. Germaine Gibard, die das bis heute
gültige schwarze Cover der Reihe verantwortete, oder Übersetzerinnen. Natacha Levet und Benoît Tadié haben mit „Les femmes de la Série Noire“ die „weibliche“ Geschichte
dieser Reihe in den Fokus genommen. Weiterführende Literatur findet sich in den zahlreichen Fußnoten ihrer Untersuchung. Übrigens wurden die weniger „hardboiled“-Krimis in der Reihe „Série
blême“ publiziert.
Inhalt:
--- Présentation
--- Introduction (Une „conversation transatlantique“ commendée dans l’entre-deux guerres)
--- La fabrique de la Série Noire: une affaire de femmes (Une maquette signée Germaine / Agent(e)s de l’ombre / Les traductrices / „Toutes des filles
formidables“: les collaboratrices de Marcel Duhamel)
--- Les autrices américaines de la Série Noire (Sur les brisées de Raymond Chandler: Leigh Brackett [1915-1978] / „Peyton Place“ noir: Dolors Hitchens
[1907-1973])
--- „Une poupée peut être plus dangereuse qu’un homme“: Elisabeth Sanxay Holding [1889-1955]
--- „Un style pas typiquement féminin“: Marty Holland [1913-1971]
--- „Je voulais devenir quelqu’un“: Gertrude Walker [19(10)-1994]
--- Sur un malentendu, Janine Oriano
--- Bibliographie des autrices citées / Liste des femmes publiées à la Série Noire entre 1945 et 2025
Natacha Levet ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Limoges, ihre Forschungsschwerpunkte
sind Roman Noir Français und Kriminalromane.
https://lpcm.hypotheses.org/58
Benoît Tadié ist Professor für amerikanische Literatur an der Universität Paris-Nanterre, Forschungsschwerpunkte US-amerikanische Filme „Série Noire“.
https://sites-recherche.univ-rennes2.fr/ace/author/tadie_b/
(tp) KTS 80
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Autorenporträts
Autobiographien
Biographien
Werkschau
Ani, Friedrich:
Schlupfwinkel.
Fantasien über eine fremde Heimat.
2025, 128 S., Suhrkamp Taschenbuch 5517, 3-518-47517-7 / 978-3-518-47517-1,
EURO 18,00
Ein kleines Dorf in Bayern. Ende der 1950 Jahre: Ein Kind kommt zur Welt aus einer Verbindung, die hier niemand für möglich gehalten hätte. Die Mutter ist Schlesierin
und gehört zu den „Heimatvertriebenen“, die sich ein Jahrzehnt zuvor im Ort niedergelassen haben. Der Vater ist ein Medizinstudent aus Syrien, der ins Dorf kommt, um am Goethe Institut Deutsch zu lernen. Zum
Zeitpunkt des Kennenlernens hatten sie keine gemeinsame Sprache, und ihr gegenseitiges Sprechen blieb ein Leben lang brüchig. So wächst das Kind in einer Atmosphäre des Schweigens auf, sucht nach einem Schlupfwinkel
für die eigene Existenz und findet ihn in der Literatur. --- „Schlupfwinkel“ ist ein Versuch, die Geschichte der Eltern aus der Distanz zu verstehen und den Momenten nachzuspüren, wo sie und der Autor
vielleicht eine Chance gehabt hätten, mehr zu werden als zufällige Verwandte. Es ist eine Geschichte von Flucht und möglichem Ankommen, von Sprachbarrieren und Sprachlosigkeit, die in den „Wirtschaftswunderjahren“
begann und bis heute nachhallt.
Inhalt:
Teil I: Prolog / Aus freien Stücken / Rätselhafter Samstag / Das K-Wort / Die Spinne und der liebe Gott / Der Fremde, sein Schweigen und ich.
Teil II: Ein Kasten / Neuer Atem / Im Keller / Firewall aus Papier / Blut, Schweiß und Lachen / Don’t walk on grass, smoke it.
Teil III: Die Welt: verrutscht / Uraltes Herz / Licht für uns alle / Wie konnte das passieren? / Die Ohrfeige / An der Quelle des Glücks.
Epilog.
Friedrich Ani, geboren 1959, lebt in München. Er schreibt Romane, Gedichte, Hörspiele, Theaterstücke und Drehbücher. Sein
Werk wurde in zehn Sprachen übersetzt und vielfach prämiert, u.a. sieben Mal mit dem Deutschen Krimipreis, dem Crime Cologne Award, dem Burgdorfer Krimipreis, dem Adolf-Grimme-Preis, dem Bayerischen Fernsehpreis
und der Goldenen Romy. Friedrich Ani ist Mitglied des PEN-Berlin.
www.das-syndikat.com/autoren/autor/158-friedrich-ani.html
(vt) KTS 80
Das Interview „8 Fragen an Friedrich Ani“ siehe KTP 181
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Film
TV
Hörspiel
Theater
O’Connell, Mark:
Bond, Queer Bond.
The Fabulous Other History of a Spy.
2026, 288 S., 20 farbige und 40 s/w Abbildungen, The History Press,
1-83705-043-0 / 978-1-83705-043-7, £ 22,00
An original, warm-witted and illuminating chronicle about the queer talents that have shaped the James Bond phenomenon in all its forms. Blending historical insight with new observations and interviews, Bond commentator and author Mark O’Connell presents a dynamic and entertaining James Bond compendium full of new perspectives and imagery,
as well as an alternative timeline of 007 history few know exists.
In „Bond, Queer Bond“, what might begin as a thoughtful dive into an adjacent world of 007 fast becomes a rich, colourful and compelling manifesto about the queer DNA of a cultural icon– with LGBTQ names and beats, such as
Lionel Bart, Richard Chopping, Truman Capote, Peter Hunt, Tom Ford, Doris Fish, Harvey Milk, John Sex, the AIDS crisis, the ballroom scene, pop art icons, and many more, forming the rainbow crosshairs of this book. Joining
O’Connell are guest contributions from the likes of Barbara Broccoli, David Arnold, Mark Gatiss, Putter Smith, Peaches Christ, John Glen, Ann Magnuson, Jon Lys Turner, Jany Temime, Maud Adams and more. The other history
of a spy has never been so fabulous.
Mark O’Connell ist Autor und Kommentator u.a. bei BBC, Sky News, The Sunday Times, Playboy und vielen mehr. Seine Veröffentlichung „Catching Bullets –
Memoirs of a Bond Fan“ wurde 2013 für den „Polari First Book Prize“ nominiert, 2017 erschien bei The History Press sein Buch „Watching Skies – Star Wars, Spielberg and Us“.
www.markoconnell.co.uk
(vt) KTS 80
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Kriminalistik
True Crime
Spionage
Arnold, Dietmar / Müller-Enbergs, Helmut:
Operation Gold –
Der Spionagetunnel in Berlin / The Berlin Spy Tunnel.
2026, 208 S., ca.
100 s/w und farb. Abbildungen, [zweisprachige deutsch/englische Ausgabe], BeBra Verlag (Edition Berliner Unterwelten), 3-8148-0348-5 / 978-3-8148-0348-7, EURO 24,00
Berlin 1954. Die Stadt ist eine der Epizentren des Kalten Krieges, eine explosive Mischung aus Ruinen, Misstrauen und Schatten. Während die Weltmächte am Verhandlungstisch
ringen, planen CIA und der britische Secret Service (MI 6) im Verborgenen einen der gewagtesten Coups der Geheimdienstgeschichte: die „Operation Gold“. Auf einem unscheinbaren Grundstück im US-Sektor wird
eine Radarstation errichtet, darunter beginnt der Bau eines Tunnels, der tief unter die Sektorengrenze bis nach Altglienicke führt. Das Ziel: Die streng geheimen Telefonanlagen des sowjewitschen Oberkommandos anzuzapfen.
Über ein Jahr lang graben sich die Ingenieure durch den märkischen Sand, direkt unter den Füßen der Roten Armee, um das Unmögliche wahr zu machen – den direkten Zugriff auf die Gedankenwelt
des Kremls. Doch was die Westmächte nicht ahnen: Ein Verräter sitzt bereits mit am Tisch. George Blake, ein Maulwurf im britischen Geheimdienst, hat Moskau längst über jedes Detail informiert. Während
die CIA und das MI 6 Millionen in die Auswertung der abgehörten Gespräche investieren, spielen die Sowjets ein doppeltes Spiel. „Operation Gold“ erzählt die wahre Geschichte von technischem Genie,
politischer Hybris und dem bitteren Geschmack des Verrats. Ein packendes Stück Zeitgeschichte über einen Tunnel, der zum Symbol für die Absurdität und die Gefahr des atomaren Zeitalters wurde.
Berlin 1954. The city is one of the epicenters of the Cold War, an explosive mix of ruins, mistrust, and shadows. While the world powers struggle at the negotiating table,
the CIA and MI 6 are secretly planning one of the boldest coups in intelligence history: „Operation Gold“. On an inconspiuous plot of land in the US sector, a radar station is being built, and underneath, construction
of a tunnel begins that leads deep beneath the sector border to Altglienicke. The goal: to tap into the top-secret telephone lines of the Soviet high command. For over a year, engineers dig through the sand of the Mark Brandenburg,
directly unter the feet of the Red Army, to make the impossible a reality – direct access to the Kremlin’s inner circle. But what the Western powers don’t suspect is that a traitor is already sitting at the
table. George Blake, a mole on the British secret service, has long since informed Moscow of every detail. While the CIA and MI 6 invest millions in analyzing the intercepted conversations, the Soviets were playing a double
game. „Operation Gold“ tells the true story of technical genius, political hubris, and the bitter taste of betrayal. A gripping piece of contemporary history about a tunnel that became a symbol of the absurdity
and danger of the nuclear age.
Inhalt / Content:
--- Vorwort / Foreword
--- Helmut Müller-Enbergs: Operation GOLD. Der Spionagetunnel in Berlin / Operation GOLD. The spy tunnel in Berlin
--- „Spionagetunnel des amerikanischen Geheimdienstes“. Dokumentation für den DDR-Innenminister Karl Maron
--- Englische Übersetzung / English translation
--- Dietmar Arnold: Das Nachspiel. Pressekonferenz und Propagandaschlacht / The Aftermath. Press conference and propaganda battle
Dietmar Arnold, geboren 1964 in Berlin, studierte Stadt- und Regionalplanung an der Technischen Universität
Berlin und schrieb seine Diplomarbeit über die Beelitzer Heilstätten. Seit 1991 forscht und publiziert er intensiv über den Berliner Untergrund und gründete 1997 den Berliner Unterwelten e.V. Er wurde mit
dem Landesverdienstorden von Berlin (2018) und dem Bundesverdienstkreuz (2025) ausgezeichnet.
Helmut Müller-Enbergs, Prof. Dr. phil. Geboren 1960 in Haltern am See, ist außerordentlicher Professor am Center for Cold War Studies an der University of Southern Denmark in Odense, Gastwissenschaftler am Friedrich-Meinecke-Institut
der FU Berlin und Senior Fellow an der Ruhr-Universität Bochum. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Geschichte der Nachrichtendienste.
Berliner Unterwelten e.V. erforscht und dokumentiert seit 1997 die geschichtlichen Zusammenhänge des Berliner Untergrunds. Die denkmalgeschützten Orte werden im Rahmen von Touren für die Öffentlichkeit zugänglich
gemacht.
www.berline-unterwelten.de
(vt) KTS 80
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Bögelein, Nicole / Wollinger, Gina Rosa:
True Criminology.
Mythen, Fakten, Hintergründe.
2026, 304 S., J.H.W. Dietz Verlag, 3-8012-0709-9
/ 978-3-8012-0709-0, EURO 20,00
Kriminalität ist beunruhigend und fasziniert zugleich. Die Soziologinnen Nicole Bögelein und Gina Rosa Wollinger öffnen uns eine Tür zu den wissenschaftlichen
Erkenntnissen über Kriminalität. Wie unsicher ist unsere Gesellscahft? Wie ist die polizeiliche Statistik richtig zu lesen? Wird die Jugend wirklich immer brutaler? Was wissen wir über sexualisierte Gewalt?
Gibt es Gruppen, die öfter kriminell sind als andere? Die Autorinnen klären auf – fundiert, verständlich und spannend zu lesen.
Inhalt:
Kriminalität – ein Wort vorweg.
--- I. Kriminalität – Ein Einstieg ins Thema (Warum werden Menschen kriminell? / Wie (und warum) misst man Kriminalität? / True Crime & Co. Kriminalität
in den Medien / Wer hat Angst vor Kriminalität?)
--- II. Kriminalität – Die Suche nach den Ursachen (Immer diese Jugend! Gewalttätig und brutal? / Eine Frage der Kultur oder Herkunft? Migration und Kriminalität
/ Ist Kriminalität männlich? / Zwischen Mangel und Macht. Wie Armut und Reichtum Kriminalität prägen / Kriminalisierung statt Hilfe? Der gesellschaftliche Umgang mit Drogen)
--- III. Kriminalität – Zum Stand der Dinge (Tatort Deutschland. Ein Blick auf die Kriminalitätslage / Gewalt – und wie verbreitet sie wirklich ist / Sexualisierte
Gewalt – ein Deliktbereich zwischen Tabu, Scham und politischer Instrumentalisierung / Kriminalität im digitalen Raum: Cybercrime / Organisierte Kriminalität)
--- IV. Kriminalität – Umgang und Bekämpfung (Von Geldstrafe bis Gefängnis: Das Strafsystem in Deutschland / Strafe muss sein? Wirkung von Strafen und Möglichkeiten
der Entkriminalisierung / Kriminalprävention: Vorbeugen ist besser als Strafen)
--- V. Plädoyer für eine neue Kriminalpolitik
Dank / Literatur und Anmerkungen.
Nicole Bögelein, PD Dr. habil., Soziologin, Wissenschaftlerin am Institut für Kriminologie an der Universität
zu Köln. Sie lebt in Köln.
www.kriminologie.uni-koeln.de/personen/wissenschaftliche-mitarbeiterinnen-und-mitarbeiter/pd-dr-nicole-boegelein
Gina Rosa Wollinger, Prof. Dr., Soziologin, Professorin für Kriminologie und Soziologie an der Hochschule
für Poliezi und öffentliche Verwaltung NRW. Sie lebt in Köln.
www.hspv.nrw.de/organisation/personalverzeichnis/eintrag/dr-gina-rosa-wollinger
(vt) KTS 80
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Connelly, Michael:
Cops und Killer.
Wahre Fälle aus L.A.
Der Tod ist mein Revier.
Als Gerichtsreporter in Los Angeles.
2024, 333 S., (Crime
Beat. A Decade of Covering Cops and Killers, Ü. a.d. amerikanischen Englisch v. Sepp Leeb), Kampa Paperback, 3-311-12072-8 / 978-3-311-12072-8, EURO 19,90
Seine ersten Berührungspunkte mit dem Verbrechen hat Michael Connelly schon mit sechzehn Jahren: Er beobachtet einen Mann auf der Flucht nach einem brutalen Banküberfall.
Trotz seiner Zeugenaussage bleibt der Fall ungelöst, aber Connellys Faszination für Kriminalfälle und Polizeiarbeit ist geweckt. In seinen Reportagen aus den 80er- und 90er Jahren beleuchtet er das Verbrechen
von allen Seiten. Er begleitet Ermittlerinnen und Ermittler, verfolgt Gerichtsprozesse, spricht mit Mördern und Hinterbliebenen. Mal unterhaltsam, mal informativ, mal kritisch berichtet er von tollpatschigen Möchtegern
Auftragskillern, von hitzigen Debatten um Polizeigewalt, von der zerstörerischen Macht der Drogen und von Hass und Habgier. Außerdem erzählt Connelly, wie die damaligen Begegnungen seine fiktionalen Figuren
inspiriert und ihn zu dem Krimiautor gemacht haben, der er heute ist. --- Michael Connellys beste Reportagen. Wie aus dem Polizei- und Gerichtsreporter einer der erfolgreichsten Krimiautoren der Gegenwart wurde.
Inhalt:
Michael Connelly: Die Detectives beobachten. Vorwort.
--- Teil I: Die Cops (Der Anruf / Das Open Territory / Grenzüberschreitungen / Polizisten auf der Anklagebank / Todesschwadron / Von Teenager getötet).
--- Teil II: Die Killer (Ein Mörder auf der Flucht / Verhängnisvolles Versteckspiel / Der Stalker / Amerikas meistgesuchter Verbrecher / Der Ehefrauenmörder / Wo
Gangster um die Ecke knallen / Böse, bis er stirbt).
--- Teil III: Die Fälle (Das namenlose Grab / Doppelleben / Tod einer Erbin / Mord in Hollywood / The Family / Ein Leben auf der Überholspur / Ein Täter auf der
Lauer / Der Tote im Kofferraum / Offen – Ungelöst).
Michael Connelly: Der Romanautor als Reporter. Nachwort.
Jochen Stremel: Das schwarze Herz.
Danksagung.
Michael Connelly ist mit über 85 Millionen verkauften Büchern in 45 Sprachen ein Krimi-Superstar. 1956 in Philadelphia geboren, entdeckte er während seiner Studienzeit
Raymond Chandlers Romane und beschloss, Schriftsteller zu werden. Er arbeitete zunächst für verschiedene Zeitungen in Florida, bis er 1986 zusammen mit zwei Kollegen eine Reportage über ein großes Flugzeugunglück
in Fort Lauderdal schrieb und für den Pulitzer Preis nominiert wurde. Danach wechselte er zur „Los Angeles Times“. Für seinen ersten Roman „Schwarzes Echo“ (1992) wurde Connelly mit dem Edgar
Award ausgezeichnet, dem renommiertesten amerikanischen Krimipreis. Im Kampa Verlag erscheint Connellys Harry-Bosch-Reihe sowie seine Romane über den Lincoln Lawyer Michael Haller. Renée Ballard und Jack McEvoy.
Und auch die Streamingdienste haben Connellys Helden für sich entdeckt: „Amazon Prime“ produzierte sieben Staffeln der Serie „Bosch“, bei „Netflix ermittelt der „Lincoln Lawyer“.
www.michaelconnelly.com
(vt) KTS 80
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Grupp, Dieter / Högerle, Heinz / Mayer, Ines / Ulmer, Martin (Hg) [für den Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar-Alb e.V]:
Verbrechen.
Volksgemeinschaft. Widerstand.
Ein Wegweiser zu Spuren des Nationalsozialismus in der Region Gäu-Nackar-Alb.
2025, 264 S., 2 Übersichskarten Gäu-Neckar-Alb, zahlreiche Fotos u. Einzelkarten, Gmeiner-Verlag (Gmeiner
Sudio), 3-7801-1030-X / 978-3-7801-1030-5, EURO 16,00
Der Wegweiser zu Spuren des Nationalsozialismus führt an viele bekannte und unbekannte Orte in der Region Gäu-Neckar-Alb, an denen man den Auswirkungen der NS-Diktatur
noch heute nachspüren kann. Mit vier einleitenden Artikeln erhält man Grundinformationen, die in mehr als 50 Beiträgen zu einzelnen Orten und Vorkommnissen im Detail vertieft werden. 35 Fachleute geben Einblicke
in ihre Forschungen. Ausgestattet mit vielen Einzelkarten und exakten Hinweisen, was wo zu sehen ist und wie man die Orte findet, ist der Wegweiser ein praktischer Begleiter für eine Entdeckungsreise in die jüngere
Vergangenheit. Literaturhinweise regen zur weiteren Vertiefung an.
Inhalt:
Hintergrund --- Martin Ulmer: NS-„Volksgemeinschaft“ / Ines Mayer: Widerstand gegen den Nationalsozialismus / Heinz Högerle: Jüdische Gemeinden und ihre Vernichtung
/ Dieter Grupp & Andreas Zekorn: Unternehmen „Wüste“ – Treibstoff für den Krieg.
Die Ziele –-- Martin Ulmer: Tübingen: Nationalsozialismus in der Universitätsstadt / Martin Ulmer: Tübingen: Jüdische Stadtgeschichte / Jessica Reichert:
Tübingen: Gräberfeld X / Martin Ulmer: Tübingen-Wankheim: Jüdischer Friedhof / Birgit Wallisser-Nuber: Dußlingen: Werk „Wüste“ 1 / Birgit Wallisser-Nuber: Gomaringen: Bürgermeisterwahl
im März 1933 / Birgit Wallisser-Nuber: Gomaringen: Das Schicksal Sally Adamsohns / Franzsika Blum: Mössingen: Generalstreik / Irene Scherer & Welf Schröter: Mössingen: Löwenstein’sche Pausa
(1919-1936) / Martina Frey: Hechingen: Jüdisches Leben / Ines Mayer: Hechingen: Waldblad Zollern / Doris Muth, Dieter Grupp & Ines Mayer: Hechingen: Jüdische Textilunternehmen / Ines Mayer: Hechingen-Stein: Stauffenberg-Gedenkstätte
/ Helmut Opferkuch: Haigerloch: Synagoge und jüdisches Viertel Haag / Andreas Zekorn: Burladingen: Grabstätte der Sinti-Familie Renhard(t) / Uwe Folwarczny: Rosenfeld: Reichsarbeitsdienst-/Zwangsarbeiterlager / Ines
Mayer: Geislingen: „Weiberschlacht" “ Dieter Grupp: Bisingen: KZ-Außenlager und „Wüste“-Werk 2 / Paul Münch: Bisingen-Steinhofen: Der Sonnenwirt Julius Klink und die Vertreibung
deutscher Landfahrer / Karl Kleinbach: Balingen-Engslatt: Audiopfad ERDKUNDE\Souvenirs zum „Wüster“-Werk 3 / Michael Walther: Balingen: Gräber von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern auf dem Stadtfriedhof
/ Karl Kleinbach & Dieter Grupp: Balingen: Robert-Ley-Siedlung / Michael Walther: Balingen-Frommern: LIAS-Werk und Zwangsarbeiterlager / Andreas Zekorn: Balingen-Erzingen: Kriegsgefangenenlager und KZ Erzingen / Tim Delle:
Albstadt-Lautlingen: Stauffenberg-Gedenkstätte / Volker Lässing: Albstadt-Tailfingen: Otto Hahn und das Kaiser-Wilhelm-Institut für Chemie / Nils Schulz: Albstadt-Ebingen: Gräber von Zwangsarbeitern / Michael
Walther: Dotternhausen: Portlandzementwerk und „Wüste“-Werke 7 und 8 / Andreas Zekorn: Dormettingen: „Wüste“-KZ und „Schwarzes Lager“ – Friedhof und Gedenkstätte / Andreas
Zekorn: Schömberg-Dautmergen: KZ und „Wüste“-Werke / Brigitta Marquart-Schad: Schömberg-Schörzingen: Gedenkpfad Eckerwald / Angelika Hauser: Spaichingen: KZ-Außenlager / Angelika Braun
& Gerhard Lempp: Rottweil: Jüdische Geschichte / Carsten Kohlmann: Schramberg: Lichtspielhaus / Andreas Kussmann-Hochhalter: Oberndorf a.N.: Gedenkort für Zwangsarbeiter aus ganz Europa / Andreas Kussmann-Hochhalter:
Oberndorf a.N.: Die jüdische Familie Eppstein / Klaus Schätzle: Sulz a.N.: Erinnerung an ermordete polnische Zwangsarbeiter / Barbara Staudacher & Heinz Högerle: Rexingen: Jüdische Gemeinde / Barbara
Staudacher & Heinz Högerle: Horb a.N.: Jüdisches Leben / Heinz Högerle: Horb a.N.: Jüdische Friedhöfe in den Teilorten / Martin Frieß: Haiterbach-Unterschwandorf: Jüdischer Friedhof
/ Heinz Högerle: Freudenstadt: Ehrenmal für einen NS-Arzt / Barbara Staudacher & Heinz Högerle: Freudenstadt-Kniebis: Gedenkstein für Hugo Klaißle / Kerstin Bosch, Christine Walesch-Schneller
& Friedrich Wein: An der Schwarzwaldhochstraße: Führerhauptquartier „Tannenberg“ / Heinz Högerle: Dornstetten-Aach: „Polenkinderheim“ / Johannes Kuhn: Gäufelden: KZ-Hailfingen-Tailfingen
/ Karlheiz Geppert: Rottenburg-Baisingen: Gedenkstätte Synagoge / Andreas Kroll & Heinz Högerle: Rottenburg a.N.: Jüdische Geschichte und Stolpersteine / Andreas Kroll, Heinz Högerle & Dieter Grupp:
Rottenburg a.N.: Widerstand – Eugen Bolz und Johannes Baptista Sproll / Ines Mayer: (Rad-)Tour des Erinnerns im Landkreis Tübingen.
Die Autorinnen und Autoren / Abbildungsnachweis
Dieter Grupp, Studiendirektor, Vorsitzender des Vereins Gedenkstätte KZ Bisingen e.V., Bisingen
Heinz Högerle, Mitglied im Vorstand des Gedenkstättenverbundes Gäu-Neckar-Alb e.V., Horb a.N.
Dr. Ines Mayer,Oberstudienrätin, 2. Vorsitzende des Vereins Gedenkstätten KZ Bisingen e.V., Bisingen
Dr. Martin Ulmer, Kulturwissenschaftler und Historiker, Vorsitzender der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V.,
Geschäftsführer des Gedenkstättenverbunds Gäu-Neckar-Alb e.V., Tübingen
www.gedenkstaettenverbund-gna.org
(vt) KTS 80
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Hardinghaus, Christian:
Der Fall Konrad Morgen.
Ein SS-Richter jagd Himmlers Henker.
2026, 335 S., Tafel mit 32 s/w Fotos und Abbildungen, Europa
Verlag, 3-95890-663-X / 978-3-95890-663-1, EURO 28,00
Christian Hardinghaus enthüllt erstmals die vollständige Geschichte von Konrad Morgen, dem einzigen Mann, der systematisch Verbrechen der SS aufdeckte und dabei über
200 Anklagen gegen zum Teil hochrangige SS-Angehörige formulierte. Warum holte Himmler ausgerechnet den Mann zurück, den er zuvor selbst wegen ideologischer Unzulänglichkeiten degradiert und an die Ostfront
strafversetzt hatte? Die Anwort: Gerade Morgens Außenseiterrolle machte ihm zum perfekten Werkzeug – unbestechlich, unvernetzt, steuerbar. Als Sonderermittler Himmlers durchkämmt der rehabilitierte SS-Richter
die Konzentrationslager Buchenwald, Auschwitz und Lublin. Dort stößt er auf eine industrielle Vernichtungsmaschinerie, auf SS-Männer, die sich am Zahngold der Ermordeten bereichern, und auf sadistische Kommandanten
wie Karl Koch, den er zum Tode verurteilen lässt. Doch hinter dem „SS-Blutrichter“ verbirgt sich ein noch größeres Geheimnis. Seine obsessive Liebe zu Maria Wachter wird zum privaten Schlachtfeld
gegen die NS-Rassenbürokratie. Basierend auf zum ersten Mal ausgewerteten Privatbriefen und Nachlassdokumenten des Fritz Bauer Instituts, erzählt Hardinghaus diese Geschichte mit der Spannung eines Thrillers: von
der Ostfront über Auschwitz bis zu den Nürnberger Prozessen – ein dramaturgisches Meisterwerk zwischen Liebe, Macht und Moral und gleichzeitig eine Fallstudie über die paradoxen Risse totalitärer
Macht und die hauchdünne Grenze zwischen Recht und Unrecht.
Inhalt:
Prolog / Einleitung: Der SS-Richter, der das System jagte
--- Teil I – Karriere zwischen Hakenkreuz und Paragrafen:
- Weichen (Fahrplan fürs Leben: Die Werte der Familie Morgen / Zum Doktor der Rechte mit zensierter Dissertation)
- Aufstieg (Braune Hemden und bürgerliche Träume / Zwischen Anpassung und stillem Widerstand)
- Speck
- Krieg (Der Richter, der nicht schweigen wollte / Schwarze Uniform, graue Realität)
- Krakau (Die Struktur des SS-Justizsystems / Die Akte Sauberzweig – der Golddieb von Krakau / Die Akten Fegelein und Fassbender – die berittenen SS-Pelzräuber
/ Die Akte Dirlewanager – der Schlächter von Lublin)
- Fall (Pohls Imperium aus Blut und Gold / Degradierung und Verbannung)
--- Teil II – Die KZ-Ermittlungen:
- Sonderermittler (Himmlers unerwarteter Ruf / SS-Justiz: Legaler und illegaler Mord)
- Buchenwald (Der Korruptionskomplex / Der Tötungskomplex / Abspritzungen und Folter / Verhaftungen und Prozess / Das System Buchenwald – Mord als Geschäftsmodell)
- Lublin (Erste Reise: „Aktion Reinhardt“ / Zweite Reise: „Aktion Erntefest“)
- Auschwitz (Ankunft in der Hölle / Der Kommandant / Die Rampe / Die Gaskammern / Die Wachstube / Garbners Wand und Bogers Schaukel / Höß und seine Sexsklavin in
Block 11 / Morgens Auschwitz-Ermittlungen: Bilanz und Konsequenzen)
- Engpässe (Federkrieg der SS-Juristen / Sonderkommission Morgen ermittelt weiter / Der zweiter Federkrieg der SS-Juristen / Der lange Weg ins Nichts)
--- Teil III – Morgens privates Schlachfeld:
- Maria (Die vergessene, verwechselte Trau / Rekonstruktion einer Biografie)
- Heiratsbefehl (Himmlers Zuchtprogramm: Liebe als Reichssache / Fruchtbarkeitsbewährung: SS-Erholungsheim und Hormonspritzen)
- Brandsatz (Die verhängnisvolle Antwort des Bürgen Wolf / Am Ende des legalen Weges: Morgens Ultimatum)
- Flucht (Von Krakau ins Sudentenland / Dresden brennt: Die verschwiegene Episode / Dachau revisited: Richter hinter Gitterstäben / Das lange Schweigen: Marias Martyrium /
Morgen in Nürnberg: Plötzlich Verteidiger der SS)
- Privatkrieg (Der Traum von drei Kindern: Wenn Fantasie zur Besessenheit wird / Psychoterror aus der Gefängniszelle / Goethe als Waffe: Marias intellektuellr Befreiungsschlag
/ Vom Tyrannen zum Bettler: Morgens Zusammenbruch)
--- IV – Die Prozesse:
- Zeugenschaft (London 1945: Die Geburt der Nürnberger Prozesse / Buchenwald vor Gericht: Der SS-Richter als Ankläger / Morgen im Ärzteprozess / „Millionenfacher
Mörder“: Abrechnung mit Pohl)
- „Lagerleben“ (Das Märchen vom humanen KZ / Zwischen sadistischen Kommandanten und kriminellen Häftlingen / Die Täuschungsmaschinerie)
- Entlastung
- Giftmordvorwurf (Kogon: Anklage und Rückzug / „Aktiver Widerstand“: Morgens Plädoyer)
- Auschwitzprozess (Fritz Bauer jagt die Vergangeheit / Zwischen Präzision und Wunschdenken / Deutschland hält den Atem an / Bis zum Lebensende vor Gericht)
--- Teil V – Rezeption und Vermächtnis:
- Kontroversen (Blick hinter die Kulissen / Phase I (2001-2015): Anklage und Verdammung / Phase II (2016-heute): Differenzierung und Neubewertung / Was uns die Kontroverse lehrt)
- Recht im Unrecht – Konrad Morgen und die Aporien der SS
--- Nachwort: Das Versagen der Schubladen
--- Danksagung
--- Anhang (Struktur und Aufbau der SS im Jahr 1943 / Hauptamt SS-Gericht: Organisationsstruktur und Zuständigkeiten ab 1943 / Das KZ-Lagersystem zur Zeit des Nationalsozialismus:
Organisationsstruktur und Zuständigkeiten ab 1943 / Abkürzungsregister der Schutzsstaffel (SS) / Personenregister / Sachregister / Anmerkungen und Quellen.
Dr. phil. Christian Hardinghaus, geboren 1978 in Osnabrück, arbeitet als Historiker, Autor und Fachjournalist. Er promovierte in den Fachbereichen
Geschichte, Literatur- und Medienwissenschaften. Neben Sachbüchern schreibt er auch historische Romane, Krimis und Thriller.
www.christian-hardinghaus.de
(vt) KTS 80
Das Interview „8 Fragen an Christian Hardinghaus“ siehe KTP 200 und KTS 76
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Jaraba, Mahmoud (Ali Abdel Hamid):
Die Clans aus al-Rashidiya.
Arabische Familien und ihre kriminellen Netzwerke.
2026. 208 D., 2 Abbildungen, 3 Karten, C.H. Beck Verlag, 3-406-84311-5 / 978-3-406-84311-2, EURO 20,00
Die mächtigen kriminellen Großfamilien in Deutschland stammen aus dem Dorf al-Rashidiya. Mahmoud Jaraba erklärt, wie es zu dieser erstaunlichen Konzentration kam
und wie sich die Clans seit ihrer Einwanderung nach Deutschland in den 1980er Jahren über drei Generationen entwickelt haben. Er beschreibt die Rolle der Frauen, beobachtet die Erschließung neuer „Geschäftsfelder“
und geht dem Schicksal nichtkrimineller Familienzweige nach. Sein bahnbrechendes Buch zeigt eine Parallelgesellschaft, die sich dynamisch wandelt, aber darum nicht weniger gefährlich ist. Geldwäsche, Drogenhandel,
Schießereien auf offener Straße und spektakuläre Coups wie der Einbruch in das Grüne Gewölbe in Dresden 2019 oder der Raub einer über 100 Kilo schweren Goldmünze aus dem Berliner Bode-Museum
2017 haben die Kriminalität arabisch-kurdischer Großfamilien in die Schlagzeilen gebracht. Sicherheitsbehörden und Öffentlichkeit sind seit Jahren alarmiert von parallelgesellschaftlichen Strukturen mit
einem eigenen Wertesystem und einer eigenen Paralleljustiz. Wie konnte es dazu kommen? Und stimmt das verbreitete Bild von patriarchalisch durchregierten Großfamilien überhaupt? Mahmoud Jaraba forscht seit Jahren
über kriminelle Clans. Seine Erkenntnisse stoßen in den Medien, in der Politik und bei Sicherheitsbehörden auf breite Resonanz. Er hat viele Akteure jahrelang begleitet und ihre Aktivitäten beobachtet.
Seine tiefen Einblicke in ein unheimliches Paralleluniversum werden hier zum ersten Mal einer größeren Öffentlichkeit vorgestellt.
Inhalt:
Vorwort.
--- 1. Ein Dorf im Südosten Anatoliens (Al-Rashidiya heute / Wer sind die Mhallami? / Widerstreitende kollektive Erinnerungen / Zerrissene Zugehörigkeiten / Gespaltenes
Dorf / Al-Rashidiya-Clan: Ordnung, Loyalität, Ehre / Das Verblassen zentraler Autoritäten / Generationen im Wandel).
--- 2. Türkei, Libanon, Deutschland: Leben am Rande (Sehnsuchtsort Libanon / Zwischen den Fronten des Bürgerkriegs / Flucht nach Deutschland / Zwischen Duldung und Abschiebung
/ Bildungshürden / Al-Asabiyya – Schutz und Macht).
--- 3. Wege in die Organisierte Kriminalität (Ayb – Der Verlust einer sozialen Leitplanke / Drogen und moralischer Wandel / Der Zerfall traditioneller Vorbilder / Rivalität
innerhalb des Clans / Was ist noch haram? Die Erosion religiöser Normen / Al-Ahbash – Pragmatisch, wohltätig, international).
--- 4. Amir al-Ahmar: Wie eine kriminelle Familie funktoniert (Berlin ohne Mauer / Geboren in ein kriminelles Milieu / Mikrokosmos Familie: Der Löwe im Haus / Zwischen Schulbank
und Straße / Amirs krimielle Karriere / Gefängsnisstrafen als Aufwertung / Die Fassade der Einheit / Der Preis der Unabhängigkeit / Von der Hierarchie zum Netzwerk).
--- 5. Salma al-Aswad: Frauen zwischen Anpassung und Abgrenzung (Bildung als Bedrohung / Mein Körper, eure Ehre / Endogamie – Heiraten innerhalb des Clans / Geschlechtergrenzen
in der Kriminalität / Frauen als Strohleute / Die Weitergabe von kriminellen Mustern / Die unsichtbare Stärke der Mütter / Erbfeindschaften / Gold als soziales Kapital).
--- 6.Khalid al-Amin: Außerhalb des kriminellen Milieus (Leben im falschen Umfeld / Eine leise Form des Widerstands / Das schwarze Schaf / Die anderen Söhne / Die Töchter
und Ehen jenseits des Klischees / Wo gehören wir hin?).
Nicht morgen, jetzt.
--- Anhang: Dank / Zahlen zur Clankriminalität / Anmerkungen / Literaturhinweise.
Mahmoud Ali Abdel Hamid Jaraba ist ein palästinensisch-deutscher Politikwissenschaftler und Ethnograph. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungszentrum für
Islam und Recht in Europa (EZIRE) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU).
www.mei.edu/person/mahmoud-jaraba/
www.ezire.fau.de/person/mahmoud-jaraba/
(vt) KTS 80
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Petermann, Axel:
Die Psyche des Bösen.
Im Kopf der Mörder –
Ein Profiler ermittelt.
2026, 380 S., Heyne Paperback, 3-453-60677-9
/ 978-3-453-60677-7, EURO 16,00
Was steckt hinter dem Tod einer Buchhalterin, die in einer Käserei erstochen wurde? Gibt es tatsächlich einen weiteren geheimnisvollen Täter, der ihr Leben beendete?
Spurlos verschwand kurz vor der Wende 1989 ein 13-jähriges Mädchen auf dem Weg zur Schule. Die Ermittlungen gestalteten sich schwierig, denn jeder aus ihrem Umfeld hatte ein Motiv. Doch was geschah wirklich? Und
warum versucht ein 11-jähriger Junge ein Mädchen aus seiner Nachbarschaft zu erwürgen, ehe er später tatsächlich zum dreifachen Mörder wird? Axel Petermann widmet sich drei spektakulären
Fällen und liefert erstaunliche neue Erkenntnisse. Seine Ermittlungen zeigen: Häufig werden Fälle vorschnell zu den Akten gelegt, und immer wieder kommt es bei Ermittlungen zu Fehlern – aus Unwissenheit,
aus Nachlässigkeit oder weil die Ermittler davon ausgehen, den Täter bereits zu kennen. Ein ganz besonderes Augenmerkt legt er diesmal auf die Psyche der Täter. Was macht Menschen zu Mördern – und
wie wählen sie ihre Opfer aus? Der renommierte Kriminalist blickt in menschliche Abgründe und kommt mit den Methoden des Profiling den Verbrechern auf die Spur. Spannender als ein Krimi – und beängstigend
wahr.
Inhalt:
Prolog: Der Gang in die Stille / Spurlos verschwunden – Der Fall Carola Raabe / Tiefpunkt eines Lebens – Das verpfuschte Leben des Roger B. / Verblendet – Der
Fall Sonja Hauser / Epilog: Spiegelungen des Bösen / Dank.
Axel Petermann hat als Leiter einer Mordkommission in Bremen und stellvertretender Leiter im Kommissariat für Gewaltverbrechen mehr als 1.000
Fälle bearbeitet, in denen Menschen eines ungeklärten Todes starben. 2000 begann er mit dem Aufbau der Dienststelle „Operative Fallanalyse“, deren Leiter er bis zu seiner Pensionierung 2014 war. Als Dozent
für Kriminalistik lehrte er jahrelang an verschiedenen Hochschulen in Deutschland. Seit 2001 ist er Fachberater für diverse „Tatort“-Formate (u.a. Bremen, Münster, Köln), „Haveland –
Ein Potsdam-Krimi“, sowie für zahlreiche Dokumentar- und Nachrichtensendungen von ZDF, RTL und SAT1. Seit 2007 ist er Moderator und Fallanalytiker der erfolgreichen ZDF-Reihe „Aufgeklärt – Spektakuläre
Kriminalfälle“. Auch sein Podcast „Das entscheidende Indiz“, den er seit 2023 zusammen mit Tereas Sickert veröffentlicht, erfreut sich großer Beliebtheit. Er hat bereits zahlreiche Bücher
veröffentlicht, die zu Spiegel-Bestsellern wurden, u.a. 2015 „Der Profiler“ und 2021 „Im Auftrag der Toten“ bei Heyne. Axel Petermann engagiert sich für die Opferorganisation ANUAS e.V. als
Botschafter und Schirmherr. Er hat drei Söhne und lebt mit seiner Frau bei Bremen.
www.axlepetermann.de
www.das-syndikat.com/autoren/autor/509.axel-petermann.html
(vt) KTS 80
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Willmann, Frank:
Balkanblut.
Leben und Sterben des serbischen Mafiosos und Warlords Arkan.
2026, 303 S., Tropen (Verlag Klett-Cotta), 3-608-50265-3
/ 978-3-608-50265-7, EURO 24,00
Željko Ražnatović, der sich später den Kriegsnamen Arkan gab, startete eine mörderische Karriere als Gangster, gefürchtet und gesucht in ganz West-Europa.
Als ihm der Boden hier zu heiß wurde, verlegte er sein Tätigkeitsfeld auf den Balken, in das ehemalige Jugoslawien. Arkan wurde bald als Pate des Balkans bekannt. Während des jugoslawischen Bürgerkriegs
wurde aus dem einstigen Gangster ein mörderischer Schlächter. Frank Willmann hat mit „Balkanblut“ „mehr als eine Biografie“ vorgelegt. „Es ist eine erzählerische Auseinandersetzung
mit den Abgründen von Macht, Gewalt und Mythos“. Für ein Sachbuch irritierend und gewöhnungsbedürftig ist der oftmals flapsige Stil des Autors. Vermisst werden zudem Quellen, auf die sich Willmann
bezieht. Dass seine vielen Gesprächspartner anonym bleiben möchten, ist selbstverständlich nachvollziehbar. Wenn er jedoch behauptet, Geheimdienstakten, Prozessberichte, Dokumentarfilme und sonstiges Pressematerial
gesichtet zu haben, fehlen hier die entsprechenden Nachweise zu diesen Quellen.
Inhalt:
Wie alles begann / Heimatfront / Der Untergang / Zur Quellenlage.
Frank Willmann, geboren 1963 in Weimar, reiste 1994 nach Westberlin aus. Mit Anne Hahn veröffentlichte er mehrere Sachbücher, die sich der Aufarbeitung von subkulturellen
Strömungen in der DDR widmen. Er schreibt für diverse Zeitungen und Magazine.
(tp) KTS 80
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Essen & Trinken
Schauplätze
Koch, Angelika:
Eifel für Fortgeschrittene.
Die Wahrheit über Deutschlands wilden Westen.
2026 (erw. Neuauflage), 222 S., 21 s/w Fotos,
Gmeiner-Verlag (Gmeiner Studio), 3-7801-1033-4 / 978-3-7801-1033-6, EURO 18,00
Krimi-Schauplatz für Böswilligkeiten aller Art ist die Eifel, damit hat sie anderen deutschen Krimi-Regionen den Rang abgelaufen! „Preußisch-Sibirien“
nannte man die Gegend früher, „Deutschlands wilder Westen“ lautet die Bezeichnung für die Region heute. Krimi-Legende Jacques Berndorf, bürgerlich Michael Preute, begründete den bis heute überragenden
Erfolg der Eifel-Krimis mit seiner Serie um Ermittler Siggi Baumeister. Inzwischen liegen Eifel-Krimis wie Sand am Meer vor – und die Anzahl der Autoren und Autorinnen, die ihre Spannungsromane in der Eifel verorten,
nimmt stetig zu. Für Liebhaber dieser Eifel-Krimis sei „Eifel für Fortgeschrittene“ von Angelika Koch wärmstens empfohlen. Die Autorin blickt hinter die Kulissen dieser Ferienregion mit ihren dunklen
Wäldern, teilweise toten Vulkanen und den berühmten Maaren. Mit Humor werden die Einwohner und ihre Geflogenheiten porträtiert und dass hier nicht nur Mord und Totschlag regiert, sondern auch Hightech und Kultur
eine Heimstatt gefunden haben, von Gourmet-Tempel erst gar nicht zu sprechen, mag eventuell den einen oder anderen „Eifel-Anfänger“ erstaunen.
Inhalt:
Das fängt ja gut an … / Et jet net jefriemelt … / Und es hat … rrrrumms gemacht / Die merkwürdige Lust auf Mord und Totschlag / Ein bischen Fiktion
für zwischendurch – ein Kurzkrimi - / Gib Gas, ich will Spaß! / Lebe wild und naturnah / Von Wegen Blasmusik und Bastelkurse – Musenkuss der Extraklasse / Nicht vom Glauben abfallen / Wovon leben die
eigentlich? / Die Tücken des Topfkuchens / Und jetzt: das Wetter! / Zu Besuch bei guten Freunden / Adieu und tschüs, äddi und tschöö.
Angelika Koch studierte Soziologie, Linguistik und Philosophie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Seit über dreißig Jahren ist die Eifel
ihre Wahlheimat. Hier arbeitet sie als Journalistin für Zeitungen und Zeitschriften, ferner veröffentlichte sie Reiseführer über Eifel und Moselland.
(tp) KTS 80
Das Interview „8 Fragen an Angelika Koch“ siehe KTP 169
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Voltenauer, Marc / Amiguet, Benjamin:
22 Krimitouren in Europa, die man gemacht haben muss.
2026, 250 S., zahlreiche Farbfotos und Kartenausschnitte,
(22 Itinéraires autour du polar en Europe à ne pas manquer, Ü. a.d. Französischen v. Franziska Weyer), DEA, Emons Verlag, 3-7408-2604-5 / 978-3-7408-2604-8, EURO 22,00
In einem Wohnmobil waren Marc Voltenauer und Benjamin Amiguet zwei Jahre unterwegs, um den Spuren verschiedener westeuropäischer und skandinavischer Krimiautorinnen und –
autoren zu folgen. Insgesamt 19 Länder haben die beiden bereist, konnten 110 KrimiautorInnen treffen und haben auf ihrer Reise über 2000 Orte fotografiert. Aus dem angsammelten Material haben sie einen Reiseführer
mit insgesamt 22 reizvollen Routen zusammengestellt. Jede dieser Touren führte zu Begegnungen mit sieben bis zehn AutorInnen, die nicht nur Insidertips weitergegeben, sondern auch auf ihre persönlichen Lieblingsorte
verwiesen haben. Dieser Reiseführer durch eine europäischen Krimilandschaft führt die Leser zu symbolträchtigen Schauplätzen der Kriminalliteratur, gleichzeitig bietet dieser Krimi-Guide informative
und kurzweilige Lektüre. Jedem Tour-Kapitel ist eine Übersichtskarte vorangestellt und endet mit kurzen Tipps der vorgestellten AutorInnen. Vermisst werden hilfreiche Indizes wie ein Ortsregister und ein Namensregister
sowie eine Bibliographie der Kriminalromane jener ausgesuchten AutorInnen, die in den jeweiligen Ländern geboren und deren Werke in deutscher und französischer Sprache publiziert wurden (Originaltitel, franzöischen
resp. deutsche Übersetzungen).
Inhalt:
1. Deutschland (Wenn Verbrechen in Strömen fließen) / 2. Deutschland – Nordsee und Ostsee (Kleine Morde an den Küsten) / 3. Deutschland – Berlin (Die
graue Stadt zwischen Licht und Dunkelheit) / 4. Dänemark (Knackige Mordfälle im Land des Smørrebrød) / 5. England (Im Reich Agatha Christies und ihrer Erben) / 6. England – London (God save the
crime!) / 7. Finnland (Das eisige Land der tausend Seen) / 8. Frankreich – Norden (Ein sehr gefährliches Küstengebiet) / 9. Frankreich – Süden (Spannende Wetterlagen im Midi) / 10. Frankreich –
Paris (Die Stadt des Lichts im Schatten der Verbrechen) / 11. Irland und Nordirland (Krimis, so dunkel wie ein Guinness …) / 12. Island (Tödliche Sagen aus dem Land von Feuer und Eis!) / 13. Italien – Norden
(Antipasti, primi und gialli) / 14. Italien – Norden (Vom Dolce Vita und heißen Morden!) / 15. Norwegen (Heiße Nächte im Land der Mitternachtssonne) / 16. Österreich (Abgründe im Burgenland)
/ 17. Polen (Zwischen Geschichte, Geheimnissen und Emontionen …) / 18. Schottland (Tweed, Whisky und schwarze Kilts) / 19. Schweden (Die Wiege der skandinavischen Kriminalliteratur) / 20. Schweden – Stockholm (Nobelpreiswürdige
Verbrechen) / 21. Schweiz (Stadtkrimi versus Alpenkrimi) / 22. Spanien (Kaltblütig unter der heißen Sonne Spaniens).
Benjamin Amiguet ist in Gryon aufgewachsen. Er arbeitete mehrere Jahre im Bereich der Tourismusförderung, zunächst
beim Touristenbüro des Kantons Waadt, danach beim Schweizer Tourismusverband in Bern, bevor er einige Jahre bei den Transports publics du Chablais tätig war. Gemeinsam mit Marc Voltenauer verfasste er den Reiseführer
„111 Orte in den Waadtländer Alpen, die man gesehen haben muss“ (2022) sowie zwei Jugendromane beim Verlag Auzou: „La Musique du Diable“ (2024) und „Les Gardiens de la Sainte Lance“
(2025).
Marc Voltenauer ist in Versoix aufgewachsen. Er studierte Theologie, bevor er in die Bankenwelt wechselte und anschließend
in der pharmazeutischen Industrie im Bereich Human Resources tätig war. Sein erster Kriminalroman, „Das Licht in dir ist Dunkelheit“, erschien 2021 auf Deutsch, gefolgt von „Wer hat Heidi getötet?“
(2022), der mit dem Preis für den besten französischsprachigen Kriminalroman der Nouvelles voix du polar ausgezeichnet wurde. Der dritte Band, „Die Nacht des Blutadlers“ (2024), sowie „Tödliches
Ultimatum“, den er gemeinsam mit Nicolas Feuz verfasst hat, erschien 2025. Insgesamt hat er auf Französisch sieben Bände mit den Ermittlungen seines Inspektors Andreas Auer veröffentlicht. Marc hat auch
mehrere Jungendkrimis geschrieben, alleine und mit Benjamin, bei Auzou, die auf Deutsch in der Reihe Tatort Schweiz übersetzt sind: „Gefahr am Grossen Sankt Bernhard“ (2023), „Die Teufelspforte von Taveyanne“
(2024) und „Die Verluchte Villa“ (2025).
www.admin@marcvoltenauer.com
(tp) KTS 80
Das Interview „8 Fragen an Marc Voltenauer“ siehe KTP 163
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Jahrbücher
Zeitschriften
Biblioteca la Bòbila / L’Hospitalet (Hg):
L’H Confidencial.
El fanzine del „Club de Lectura de Novel-la Negra“
de la Biblioteca la Bòbila
Vom katalanisch-sprachigen Fanzine sind seit Juli letzten
Jahres folgende Ausgabe im Archiv eingetroffen
--- Especial 2025, 4 S., 1 Farbfoto / 1 Rötelzeichnung
[zu: Lorenzo Lunar „Cobre en la Sangre“]
--- No. 156, 4 S., s/w Illustrationen: Vantablack / Literatura
afroamericana / Literatura africana.
[zu: Rudolph Fisher / Chester Himes / Walter
Mosley / Charlotte Carter / Sam Grrenlee / Attica
Locke / Penny Mickelbury / Ishmael Reed / S.A.
Cosby / Colson Whitehead / Leye Adenle / Oyinkan
Braithwaite / Janis Otsiemi / Nii Ayikwei Parkes
/ Abasse Ndione / Henri Lopes / Sami Tchak / Theo
Ananissoh]
--- No. 157, 4 S., s/w Illustrationen: La Música de James
Sallis
--- No. 158, 4 S., s/w und farbige Illustrationen: [zu: Gene
Kerringan (Little Criminals / The Midnight Choir
/ Dark Times in the City / The Rage /
Delinguentes de medio pelo / El Coro de
medianoche / / Dias sombrios / Dies foscos a la
ciutat / La fúria)]
www.biblioteques.l-h.cat/
(tp) KTS 80
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Schnepf, Michael / Jensen, Nils (Hg) / Schwingshandl, Katia (Red.):
Buchkultur Krimi Spezial, No. 226A/Sommer 2026.
2026, 32 S., ISSN 1026-082X,
Bezugsanschrift: Buchkultur Verlagsges., Eslarngasse 10/3a, A-1030 Wien (kostenlose Beilage zu „Buchkultur – Rund um Literatur)
Sommerzeit ist Urlaubszeit. Und die Urlaubszeit ist für viele Menschen endlich die Zeit, um in Ruhe all das zu lesen, was sich angesammelt hat und von Interesse ist. Und da
sind Krimis die beste Urlaubslektür, weil Krimis sind spannend und sorgen für Entspannung. Das Heft „buchkultur Krimi Spezial“ versammelt wieder hinreichend viele Informationen, Artikel und Rezensionen
für einen entspannten Krimi-Lese-Urlaub.
Inhalt:
Thomas Wörtche: Quick and Dirty – Grausamkeiten / Buchkultur-Jury: Die zehn besten Krimis für den Sommer (Disher – Idov – Jaworowski – Leroy –
Garnier – Abbott – Fölck – Welsh-Huggins – Walsh – Sumburane) / Alexander Kluy: Die Schatten von Tokio / René Weihrauch: Thrill me! / Andreas Knabl: Alpen Noir statt Postkartenidylle
/ Maria Leitner: Schafe, Mörder, Rachegeister / Sylvia Treudl: Der politische Krikmi. Ein Best-Of / Judith Vrba: Spürnasen aufgepasst!
www.buchkultur.net
(tp) KTS 80
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Miscellanea
Krüger, Ralf:
Morgenblau.
2026, 281 S., [im Anhang: Zitatnachweise], Mitteldeutscher Verlag, 3-68948-182-1 / 978-3-68948-182-7, EURO 20,00
Der Sommer 1989 liegt in der Luft wie ein Versprechen. Richard Berger wächst in der DDR auf, in einem Land der Grenzen und der Sehnsucht nach einem anderen Leben. Mit seinen
Freunden sucht er nach Freiräumen auf Reisen, in Gesprächen, in den Nächten von Budapest. Dort scheint die Welt offener, weiter, voller Möglichkeiten. Aus der Ahnung von Veränderung wird bald eine
Entscheidung. Als sich im August 1989 ein Weg über die ungarisch-österreichische Grenze auftut, steht Richard vor dem Schritt, der alles verändern wird. --- „Morgenblau“ ist ein Roman über Freundschaft
und Aufbruch – und über Menschen, die im entscheidenden Moment den Mut fanden, ihr Leben neu zu beginnen.
Ralf Krüger wurde 1968 in Halle (Saale) geboren, wo er auch aufwuchs. Nach dem Abitur und dem Grundwehrdienst begann er ein Medizinstudium
an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Im Sommer 1989 verließ er die DDR über die ungarisch-österreichische Grenze und setzte seine Ausbildung in Bonn fort, wo er sein Studium abschloss. Heute
arbeitet er als Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin. Neben seiner ärztlichen Tätigkeit veröffentlichte er literarische Texte in Zeitschriftn sowie die Sachbücher „Quanten
und die Wirklichkeit des Geistes – Eine Untersuchung zum Leib-Seele-Problem“ (2015) und als Mitautor „Im Lichte der Quanten“ (hrsg. von Frido und Christine Mann, 2021). Ralf Krüger lebt in Weimar. (vt) KTS 80
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Unter der Lupe
(Monika Geier)
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Ein schönes Kind in der großen Hitze
Marple vs. Marlowe
Ein schönes Kind in der großen Hitze
Marple vs. Marlowe
Das „Schöne Kind“ ist ja unter anderem Agatha Christie gewidmet, und wie der Zufall so will, ist im aktuellen Programm bei Ariadne noch ein anderer Krimifan ganz
erstaunlich reanimiert worden, nämlich Raymond Chandler. Das Buch heißt „Die große Hitze“ von Denise Mina, und dieses Zusammenstreffen ist ein bisschen so, wie wenn zwei heimlich Verliebte im Kino
in entgegengesetzten Ecken beim selben Filmkuss schmachten, nur dass Chandler und Christie sich vermutlich nicht geküsst hätten.

Die beiden hatten ein ganz anderes Ding am Laufen. Chandler dachte, er hätte den Krimi neu erfunden und sei deshalb verpflichtet, öffentlich auszusortieren, weswegen
er in seinem Pamphlet „Die simple Kunst des Mordens“ unter anderem Agatha Christie jede Existenzberechtigung absprach. Christie rächte sich, indem sie den exaltierten und versoffenen Neffen ihrer Miss Marple
„Raymond“ taufte, womit sie ihn unter Kontrolle hatte und ihn so dämlich aussehen lassen konnte, wie es ihr beliebte. Sie sehen, es geht hier um ganz große Emotionen, und ich fände es wirklich lustig,
zu hören, was Chandler und Christie zu diesem zufälligen und sehr unwahrscheinlichen Zusammentreffen zweier begeisterter Hommagen im selben Verlag im selben Programm gesagt hätten.
Leider können wir sie nicht mehr fragen, aber Sie können sich selbst ein Bild machen! Lesen Sie „Ein schönes Kind“ und „Die große Hitze“,
am besten direkt hintereinander! Und glauben Sie mir, da würde heute vielleicht dann doch was gehen mit dem Filmkuss, denn so unüberbrückbar sind diese alten Gräben gar nicht
Einen wunderschönen und spannenden Lesesommer wünscht Monika Geier.
--- Geier, Monika:
Ein schönes Kind.
2026, 367 S., Argument Verlag (Ariadne 1285), 3-86754-285-6 / 978-3-86754-285-2, EURO 19,00
--- Mina, Denise:
Die große Hitze.
Ein Philip-Marlowe-Roman.
2026, 301 S., Lesebändchen, 1 farbiges & 2 s/w Fotos Straßenansichten
Los Angeles, [im Anhang: Nancie Clare „Denise Mina übernimmt Philip Marlowe und Chandlers Los Angeles“. Interview / Anmerkungen der Übersetzerin], (The Second Murderer, Ü. a.d. Englischen v. Else
Laudan), Argument Verlag (Ariadne 1284), 3-86754-284-8 / 978-3-86754-284-5, EURO 24,00
© Monika Geier
--- Das Interview „8 Fragen an Monika Geier“ siehe KTP 193
*****
--- Das Interview „8 Questions to Denise Mina“ siehe KTP 128
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"Zu guter Letzt"
(Gitta List / Bonn)
Unter Bayern
»Ein Fremder zeugt in der Fremde mit einer Fremden einen Einheimischen.«
Das Genre Kriminalroman hat bei Kultursnobs einen schweren Stand – das war von jeher so und muss Kenner nicht weiter kümmern. Was Kenner indes be-kümmern kann,
ist die Masse an seichtem Quatsch, der das Genre mehr und mehr überflutet. Das hat allerdings vor allem mit einer Strategie vieler Verlage zu tun, Quantität über Qualität zu stellen (ein Prinzip übrigens,
das nicht allein Genreliteratur betrifft).
Gleiches muss man leider zum Thema TV-Krimis feststellen. Umso erfreuter ist man dann, wenn es ab und zu (im Ersten!) München Mord zu sehen gibt – eine Krimiserie der
Extraklasse, was Darsteller, Regie, Drehbuch, Figuren, Dialoge angeht.
Verantwortlich für Letzteres zeichnen (in den besten Folgen der Serie) Friedrich Ani und Partnerin Ina Jung.
Friedrich Ani ist als Krimiautor prominent und erfolgreich, und man darf sagen, dass die literarische Qualität seiner Krimis in der allerersten Liga spielt.
Jetzt, mit 66 Jahren, hat Ani seine Autobiographie veröffentlicht, einen schmalen Band von indes beträchtlichem inhaltlichem Gewicht. „Schlupfwinkel“ erzählt
von der Kindheit eines Jungen ›mit Bürde‹. Der kleine Friedrich entstammt nicht einer Ehe, sondern einer ›Begegnung‹: die Mutter heimatvertriebene Schlesierin, der Vater Medizinstudent aus Syrien:
in einem bayrischen Dorf Ende der 1950er natürlich nicht das, was als normal galt.
Was immer diese beiden zueinander gebracht hatte - die Sprache war es nicht, die zu lernen war der junge Mann ja ins Goethe-Institut nach Bayern gekommen. Die Sprachlosigkeit,
die zeitlebens zwischen den Eltern herrscht, ist ein großes Thema im Leben des kleinen Friedrich. Der keineswegs ohne Liebe aufwächst, das nicht. Nur eine gemeinsame Sprache, die gab es nie – die eroberte
der Junge sich auf eigene Faust. Und machte sie sich, wie wir wissen, zur Komplizin fürs Leben.
Ani, Friedrich:
Schlupfwinkel.
Fantasien über eine fremde Heimat.
2025, 128 S., Suhrkamp Taschenbuch 5517, 3-518-47517-7 / 978-3-518-47517-1,
EURO 18,00
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Die Beiträger/innen
Wen-huei Chu ist ein taiwanesisch-schweizer Krimischriftsteller und –rezensent. Er lebt seit
1975 in der Schweiz und ist seit 2000 Schweizer Staatsbürger. Seine Kriminalromane, Krimikurzgeschichten und seine Reportagen und Fachartikel zum Genre erscheinen in Taiwan wie auch in Europa.
Jim Madison Davis is Professor Emeritus of Professional Writing at the University of Oklahoma. He is the author of eight novels, including „The Murder of Frau Schütz“, an Edgar nominee, „Law and Order: Dead Line“ and „The Van
Gogh Conspiracy“. He has also published seven nonfiction books, and dozens of short stories and articles. He is a columnist on international crime writing for „World Literature Today“ and North American President
of the International Association of Crime Writers. He lives in Palmyra, Virginia (USA).
Monika Geier, gebürtige Pfälzerin, studierte Bauzeichnen und Architektur. Schon für
den ersten Bettina-Boll-Krimi „Wie könnt ihr schlafen“ erhielt sie den „Marlowe“, den Krimipreis der Raymond-Chandler-Gesellschaft. Vielen gilt sie als eine der besten deutschsprachigen Genre-Autorinnen
überhaupt. Für den siebten und achten Bettina-Boll-Krimi bekam sie jeweils den Deutschen Krimipreis. Sie lebt als freie Künstlerin und Schriftstellerin in der Pfalz und nutzt das Genre auf ihre unverwechselbare
Weise für geistreiche Gegenwartsliteratur. www.geiers-mor.de
Gitta List, Jahrgang 1959, ist Literaturwissenschaftlerin und lebt in Bonn. Sie leitet die Redaktion
des Bonner Stadtmagazins „Schnüss“ und publiziert seit vielen Jahren zum Thema Kriminalliteratur. Letzte Veröffentlichung „Das teutsche Wörterbüchlein“ (2021, Kid Verlag).
Alfred Miersch (webmaster), geboren 1951, gelernter Verlagskaufmann. Langjährige Beschäftigung mit der Literatur. 1975-1979 war er Herausgeber des Literaturmagazins „Tja“, das in der alternativen Literaturszene
als Geheimtipp galt. 1980 gab er einmalig die Zeitschrift „Omnibus“ heraus, als Versuch einer zeitgemäßen Anthologie mit Autoren wie Uli Becker, F.C. Delius, Joe Brainard u.a. Seit 1980 schrieb er eigene
Bücher und beteiligte sich mit Prosa und Lyrik an über 40 Anthologien bei Rowohlt, S. Fischer, Kiepenheuer & Witsch, dtv, Maro und Schirmer/Mosel. Im September 2000 gründete er den NordPark-Verlag. Über
lange Jahre zeichnete er veranwortlich für das legendäre Online-Krimiportal „Alligatorpapiere“. Alfred Miersch wurde vielfach ausgezeichnet: 1981, Kulturpreis Wuppertaler Bürger / 1982, Hungertuchpreis
der Stadt Frankfurt / 1984, 1. Lyrikpreis beim 4. Nordrhein-Westfälischen Autorentreffen / 1984, Förderpreis Literatur des Landes NRW / 1997, 2. Krimipreis beim 10. NRW Autorentreffen / 2004, Friedrich-Glauser-Preis
– Krimipreis der Autoren in der Sparte „Ehrenglauser“ für seine Verdienste um die Kriminalliteratur im deutschen Sprachraum.
www.nordpark-verlag.de/miersch
Ingrid Przybilka, Jahrgang 1948, kritische und kompetente Schlussredaktion. Hierfür sei ihr herzlich
gedankt.
Thomas Przybilka (tp), geboren 1950, lebt und arbeitete als Buchhändler in Bonn. Gründete 1989 das „Bonner Krimi Archiv Sekundärliteratur“ (BoKAS), zahlreiche Publikationen zur Kriminalliteratur
(Bücher und Artikel) im In- und Ausland. [Zuletzt: Bernhard Jauman – Eine Auswahlbibliographie der Sekundärliteratur. In: Erb, Andreas (Hg): Bernhard Jaumann: Tatorte und Schreibräume – Spurensicherungen.
2015, Aisthesis Verlag]. Mitglied u.a. in der Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur „Das Syndikat“. Mitherausgeber der „Alligatorpapiere. Magazin zur Kriminalliteratur“. 2012 wurde ihm „In
Würdigung seines Engagements für die deutschsprachige Kriminalliteratur und für sein bisheriges literarisches Gesamtwerk im Bereich Kriminalliteratur“ der „Friedrich-Glauser-Preis – Krimipreis
der Autoren 2012“ in der Sparte „Ehrenglauser“ von der Jury der Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur „Das Syndikat“ zuerkannt.
www.bokas.de
www.das-syndikat.com/autoren/autor/120-thomas-przybilka.html
www.krimilexikon.de/przybilk.htm
https://www.youtube.com/watch?v=lE9RJQ7QXp4
Katya Skow grew up in a family of mystery lovers. Among her first loves were Agatha Christie, Georges
Simenon, and John D. McDonald, probably in about that order. As a child she lived in a small town in Austria for two years and there learned to communicate with her classmates and teachers. Later, at Middlebury College in
Vermont, she studied German. She next attended graduate school in Germanic languages and literatures at the University of Illinois at Urbana-Champaign where she trained as a medievalist, writing her dissertation on Die sieben weisen Meister under the guidance of Dr. Marianne Kalinke. She has published articles on medieval and late-medieval topics, but now works on more modern popular
fiction. She was Professor of German at The Citadel, The Military University of South Carolina (USA).
http://www.citadel.edu
http://www.citadel.edu/root/mlng-faculty-staff/59-academics/schools/shss/modern-languages-literatures-a-cultures/21879-dr-katya-skow
(tp) = © Thomas Przybilka
(vt) = Verlagstext
Inhalt = Verlagstext
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